T-Home Call & Surf Preissenkung

Das Bonner Telekommunikationsunternehmen aktualisiert zum 19.05.2008 seine Tarifkonditionen in den T-Home Call & Surf Paketen. Der Tarif T-Home Call & Surf Basic, welcher einen DSL 2000 Anschluss, einen Telefonanschluss (analog oder ISDN gegen 4 Euro Aufpreis) sowie eine Flatrate fürs Internet oder eine Flatrate für Telefonate ins deutsche Festnetz beinhaltet, kostet fortan regulär 29,95 €/Monat. In der Variante mit Festnetz-Flatrate werden 34,95 €/Monat berechnet. Die in der Vergangenheit gewährten Telefon-Freiminuten in der Variante mit DSL Flatrate fallen weg.

Im Tarif T-Home Call & Surf Start erhalten Telekom Kunden zukünftig ebenfalls einen DSL 2000 Anschluss mit 192 kbit/s im Upload. Bislang enthielt der Tarif für 24,95 €/Monat lediglich einen DSL 1000 Anschluss.

Erfreulich aus Kundensicht ist der Wegfall der früher erhobenen Aufschläge für Telefonate in die Festnetze anderer deutscher Anbieter. Fortan gilt die Festnetz-Flatrate in alle deutschen Festnetze. Die Mindestvertragslaufzeit in den T-Home Call & Surf Tarifen beträgt 24 Monate.

Für Kunden die etwas schneller als mit DSL 2000 im Netz surfen wollen, bietet T-Home seine Call & Surf Comfort Tarife. Hierbei erhalten Kunden für 39,95 Euro im Monat einen DSL 6000 Anschluss, einen Telefonanschluss sowie eine Doppel-Flatrate für Internet und Festnetztelefonie. Noch etwas schneller geht es im Tarif T-Home Call & Surf Comfort Plus mit einem DSL 16.000 Anschluss für 49,95 €/Monat.

Quelle:golem.de

Versatel plant ebenfalls eigenes VDSL Netz

Der Anbieter von Internet- und Telekommunikationsdiensten Versatel will ebenfalls ein eigenes VDSL-Netz für schnelle Datenübertragung aufbauen und damit dem bislang einzigen VDSL Anbieter Deutsche Telekom Konkurrenz machen. Vorstandschef Peer Knauer sagte vergangenen Freitag gegenüber der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX: „In Regionen, wo wir einen hohen Marktanteil haben, werden wir ein eigenes Glasfasernetz bauen“. Betriebswirtschaftlich lohnen werde sich das Vorhaben vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Entgelte für die Nutzung der so genannten letzten Meile bzw. Teilnehmeranschlussleitung (TAL) an die deutsche Telekom gespart werden. In Regionen mit geringerem Marktanteil werde man, vorbehaltlich einer Einigung, auf das Netz der Telekom zurück greifen.

Nachdem erst Mitte November Arcor den Aufbau eines eigenen VDSl Netzes bekannt gegeben hatte, tritt nun mit Versatel ein weiteres Unternehmen an, der Deutschen Telekom Konkurrenz im VDSL Geschäft zu machen. Derzeit werde mit der deutschen Telekom über den Zugang zu benötigten Ressourcen, wie Kabelverzweigern und Leerrohren verhandelt. Ohne die Mitbenutzung vorhandener Infrastruktur der telekomwürden die Investitionen deutlich höher ausfallen würden. Mit dem Aufbau eines eigenen schnellen VDSL Netzes soll die Grundlage für Produktbündel aus Telefon, Internet und Multimedianinhalten geschaffen werden.

Arcor plant eigenes VDSL Netz

Deutschlands, nach der deutschen Telekom, zweitgrößter Telekommunikationsanbieter Arcor will ein eigenes VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz aufbauen und dadurch den Druck auf den Ex-Monopolisten Deutsche Telekom erhöhen. Geplant ist dabei ein bundesweites verfügbares Angebot, sagte Vorstandschef Harald Stöber am gestrigen Abend in Frankfurt. Das Investitionsvolumen  werde im Milliardenbereich liegen.
Arcor führt gegenwärtig Verhandlungen mit der Telekom, um Zugang zu den benötigten Ressouren (Leerrohre und Kabelverzweiger) zu erhalten. Beide Komponenten sind erforderlich um den Bau des VDSL Netzes realisieren zu können, da bei der Alternative, die erwähnten Ressourcen selbst zu installieren, die Investitionenkosten exorbitant höher ausfallen würden.

Die deutsche Telekom treibt derzeit den Bau ihres VDSL-Netzes voran und investiert hierfür rund 3 Milliarden Euro. gegenwärtig bietet die deutsche Telekom (T-Home) als einziger Anbieter Produkte auf Basis von VDSL an. Die entsprechenden DSL Komplettpakete Entertain Comfort VDSL und Entertain Comfort Plus VDSL bietet Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s, je nach gewähltem Tarif und Verfügbarkeit.

Auf ADSL2+ basierende DSL Angebote bieten lediglich eine maximale Downloadrate von 16 MBit/s.